Moos und Flechten karge Weite
fahlgraue grüne Stille
Zeit bleibt stehen kaltblasse Sonne
ein kurzer Sommer der schneidende Winterwind ruht
da sind sie plötzlich
aus Licht und Leere geboren
tausende
pulsierende Tracheen Fühler Flügel
Seidenfenster eingefasst in filigranes Gezweig Adern Häute
flirrendes Gesumm
gefaltet aus den mageren Pflanzen gekrochen
verwandeln Asche und Lehm in schwerelosen Gesang
durchscheinen die Sommerluft.ein Moment nur in der
langen Unberührbarkeit der Steppennacht,
stieben sie hoch
glitzernde honigfarbene Wolken
Tagfalter im Morgengrauen geschlüpft
Herzen Fächer Blumen aus Staub
Lichtpunkte
drängen sich auf kleinen bewachsenen Flecken
küssen den Erdgeist liebkosen das Pflanzenreich und strahlen
zartes pochendes Leben in kühle stille Räume
verschwinden wieder.
Wohin.
fahlgraue grüne Stille
Zeit bleibt stehen kaltblasse Sonne
ein kurzer Sommer der schneidende Winterwind ruht
da sind sie plötzlich
aus Licht und Leere geboren
tausende
pulsierende Tracheen Fühler Flügel
Seidenfenster eingefasst in filigranes Gezweig Adern Häute
flirrendes Gesumm
gefaltet aus den mageren Pflanzen gekrochen
verwandeln Asche und Lehm in schwerelosen Gesang
durchscheinen die Sommerluft.ein Moment nur in der
langen Unberührbarkeit der Steppennacht,
stieben sie hoch
glitzernde honigfarbene Wolken
Tagfalter im Morgengrauen geschlüpft
Herzen Fächer Blumen aus Staub
Lichtpunkte
drängen sich auf kleinen bewachsenen Flecken
küssen den Erdgeist liebkosen das Pflanzenreich und strahlen
zartes pochendes Leben in kühle stille Räume
verschwinden wieder.
Wohin.
Sabine Hönck, 2026
